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Beerenauslese

Der Begriff Beerenauslese beschreibt eine Qualitätsstufe in der Reihe der Qualitätsweine, sie zählt zu den Prädikatsweinen. Wein mit der Bezeichnung Beerenauslese wurde aus ganz besonders reifen Trauben hergestellt. Er wird deshalb auch als natursüßer Wein bezeichnet, weil seine Süße durch die Kraft der überreifen Früchte produziert wird. Bei dieser Art Wein handelt es sich um einen ganz besonderen Wein, weil die dafür verwendeten Trauben von Hand gelesen werden. Da dies sehr mühsam ist, ist der hergestellte Wein eine Rarität und entsprechend hochpreisig.

Nicht jedes Jahr ist vollreifes Lesegut zu ernten. Dafür muss das herbstliche Wetter günstig ausfallen. Wenn es warm und neblig ist, sind das schon gute Voraussetzungen dafür, dass die Trauben besonders lange am Rebstock hängenbleiben können. Wie überreife Früchte können sie in dieser Zeit einen hohen Anteil an Fruchtzucker bilden. Es ist ein besonders hohes Mostgewicht notwendig, um den Titel Beerenauslese tragen zu dürfen.

Das Mindestmostgewicht für eine Beerenauslese beträgt je nach Rebsorte und Anbaugebiet 125°, für die Trockenbeerenauslese sogar 150° und für die Auslese 95°. Dies gilt für Deutschland, wobei im Weinbaugebiet Baden je nach der Rebsorte 127° oder 128°. In Österreich muss die Beerenauslese ebenfalls 127° Öchsle oder 25° KMW (Klosterneuburger Mostwaage) aufweisen. Außerdem müssen alle verwendeten Trauben aus einem einzigen Anbaugebiet stammen und für die Herstellung dieser Qualitätsstufe zugelassen sein.

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