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Weinzehnt

Ein Zehnt war damals eine Steuer, welche von den Grundbesitzern auf den Rohertrag von Äckern und Weinbergen erhoben wurde. Der Name beruht auf dem ursprünglich „zehnten Teil“, der zum Unterhalt von Kirchen, kirchlichen Gebäuden und der Geistlichen bestimmt war. Schon im Laufe des Mittelalters verbesserte sich die Produktivität der Böden und aus dem Zehnt wurde ein Zwanzigstel oder ein Dreißigstel, wie auch beim Weinzehnt in Ober-Ingelheim im 18. Jahrhundert.

Weinzehnte wurden wie andere Zehnte in Form einer 10 %-igen Steuer auf Naturalien, in diesem Fall auf gekelterten Wein bezahlt. Entweder wurde in mittelalterlichen Zeiten der Wein in Klöstern hergestellt oder es wurden Grundstücke oder Weinberge verpachtet. Die Erträge wurden wie auch von Bauern oder Landwirten in Form von einem etwa 10 %-igen Zins in Form von gekeltertem Wein an den Grundstückseigentümer bezahlt.

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