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Trocken

Ein Wein mit nur einem geringen oder keinem Restzuckergehalt wird als trocken bezeichnet. Im europäischen Weingesetz gilt bei trockenem Wein ein Restzucker von 4 g/l als zulässig, in Ausnahmefällen sind auch 9 g/l erlaubt. Dies gilt jedoch nur, wenn die Säure des gleichen Weins maximal 2/l niedriger ist als der jeweilige Restzucker des Weins. Die Regelung „trocken“ wurde vor allem für den deutschen Wein festgelegt. Er besitzt oft eine höhere Säure und kann auch bei 9 g/l Restzucker noch trocken schmecken.

Nicht nur Weißwein, sondern auch Rotwein, Roséwein oder Schaumwein können als trocken eingestuft werden. Trocken heißt jedoch nicht, dass der Wein einen minderwertigen Geschmack hat, im Gegenteil. Wie immer kommt es auf das Zusammenspiel aller Komponenten an, trockener Wein ist auf jeden Fall ein hervorragender Begleiter zu Speisen. Mit seinen frischen und knackigen Aromen und fruchtigen Geschmacksnoten passt er ideal zu würzigen Gerichten, ohne diese zu übertönen oder den Gesamteindruck des Essens zu stören. Der Riesling ist ein typisches Beispiel für einen deutschen trockenen Wein. Wenn er trocken ausgebaut wird, kann er fruchtige Aromen an Äpfel oder Birnen, eine prickelnde Säure haben und beeindruckt den Genießer mit einem ausgewogenen Körper. Auch der Müller-Thurgau oder der Weißburgunder sind deutsche Weine, die trocken ausgebaut werden. Bei den Rotweinen ist der Spätburgunder ein typischer trockener Wein. Er hat dann Beerenaromen, Röstaromen oder erinnert an Gewürze.

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