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Gewürztraminer

Die Rebsorte Gewürztraminer wird als eine Mutation der Traminer Rebsorte bezeichnet, die ihren Namen vom Weinort Tramin in Südtirol bekommen hat. Dort wird dieser Wein schon seit ca. 1000 Jahren angepflanzt. Der Gewürztraminer hat seinen Namen deshalb erhalten, weil er wesentlich aromatischer ist und einen Hauch von Muskat in seinem Aroma enthält. Er soll in Deutschland ebenso wie im Elsass bereits im Mittelalter angebaut worden sein. Wann das genau war, weiß man heute ebenso wenig, wie man den Zeitpunkt kennt, wann aus dem Traminer ein Gewürztraminer wurde. Als amtlich anerkannte Rebsorte gibt es den Gewürztraminer seit 1973.

Nicht umsonst wird der Gewürztraminer auch als barocker Wein bezeichnet. Barock deshalb, weil man ihm einen vollen und üppigen Geschmack, ein schon fast betäubendes Aroma und einen faszinierenden Duft nachsagt. Ein Gewürztraminer wird den Weintrinker beeindrucken und wenn der Wein aus dem Elsass stammt, sogar noch mehr. Er wächst vor allem sehr gut in kühleren Regionen, denn dort bekommt er die richtige Säure. Auch wenn er zu den weißen Rebsorten zählt, ist eher dunkel- bis blaurosa. Je kraftvoller er ist, desto reifer waren die Trauben und aus den überreifen wird auch Süßwein mit höherem Alkoholgehalt hergestellt.

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