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Filtration

Die Filtration von Wein ist ebenso wie bei anderen Stoffen die Trennung von flüssigen und festen Bestandteilen. Schon die alten Römer filterten ihren Wein und ließen ihn dazu über Leinentücher laufen. Das konnte natürlich nur die groben Rückstände herausfiltern. Die Winzer von heute haben moderne technische Möglichkeiten dazu zur Verfügung.

Hochwertiger Rotwein wird häufig ungefiltert abgefüllt oder wird beim Ausbau im Barrique auf natürliche Weise von seinen Trubstoffen befreit. Haben Sie einen solchen Wein vor sich stehen, sollten Sie die Flasche entweder dekantieren oder einfach eine Weile aufrecht stehenlassen, damit sich mögliche vorhandene Schwebteilchen am Boden absetzen können. Über dem Licht können Sie beim Eingießen in das Glas erkennen, wann die Trubstoffe mit ins Glas gelangen würden.

Im Grunde genommen wird der Wein filtriert, damit die vorhandenen Partikel keine Nachgärung verursachen würden. Heute können Winzer perfekt regulieren, welche Stoffe sie aus dem Jungwein entfernen möchten. Wird er jedoch zu stark geklärt, kann er auch seine natürlichen Aromen verlieren. Während der Filtration kann das Aroma durch Oxidation verloren gehen, dies wird auch „Filterschock“ genannt.

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