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Federweißer

Zu Beginn des Herbstes ist Federweißer erhältlich, so wird der gerade angesetzte Weißwein-Most aus weißen Trauben genannt, dessen Gärung eingesetzt hat. Er ist in verschiedenen Stufen erhältlich und kann vom Traubenmost bis zum nahezu durchgegorenen Weißwein als Federweißer bezeichnet werden. In Deutschland muss er, wenn er verkauft wird, einen Mindest-Alkoholgehalt von 4 % aufweisen.

Durch die enthaltenen Hefen sieht der Most noch trüb und weiß aus. Die alkoholische Gärung ist noch in vollem Gange und die Umwandlung des Zuckers zu Alkohol ist noch nicht abgeschlossen. Bei dieser alkoholischen Gärung wird nicht nur Alkohol, sondern auch Kohlenstoffdioxid freigesetzt. Aus diesem Grund sollten die Flaschen nicht dicht verschlossen werden, sie könnten sonst platzen. Einen Federweißer sollte man nicht lagern, sondern innerhalb weniger Tage trinken. So kann er die Gärung in der Flasche nicht zu Ende bringen. Häufig wird Federweißer aus Trauben hergestellt, die für einen Wein nicht die richtige Qualität hätten. Werden im Frühherbst die Rebsorten Bacchus oder Ortega geerntet und zu Federweißer verarbeitet, kann dieser bis in den November gekauft und zusammen mit Flammkuchen oder einer Quiche genossen werden.

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