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Terroir

Das Terroir ist im Weinbau das Wichtigste, um einen guten Wein herstellen zu können. Mit diesem Begriff, der aus dem Französischen stammt, wird der Wert und die Beschaffenheit eines Gebietes bezeichnet. Unter dem Begriff Terroir werden die Umweltbedingungen zusammengefasst, die sowohl die Bodenfeuchtigkeit, die Bodenzusammensetzung und das Klima umfassen. Alles zusammen ist für den Anbau des Weins wichtig und notwendig, denn jede Rebsorte benötigt eine andere Art der Zusammensetzung der Faktoren. Die Mineralien des Bodens beeinflussen den Geschmack der Trauben besonders stark, deshalb wird den Rebsorten eine typische Bodenbeschaffenheit zugeordnet.

Neben der Bodenfeuchtigkeit und den Mineralien spielen Temperatur, Sonne, Wind und Regen eine weitere entscheidende Rolle im Weinbau. Die optimale Sonneneinstrahlung ist wichtig, damit sich die Reben bzw. die Trauben gut entwickeln und die gewünschte Qualität aufweisen. Aber auch die Kühle der Nacht, der Regen, die Luftfeuchtigkeit und der Wind, der durch die Reben weht und für Belüftung sorgt, sind entscheidend für den Erfolg. Im deutschen Klima wachsen Riesling und Spätburgunder besonders gut, weil es hier meist kühler ist, als in südlichen Ländern. Dort gedeihen Weinsorten, die eher Wärme lieben und empfindlich auf Feuchtigkeit und Kühle reagieren würden.

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