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Halbtrocken

Grundsätzlich kann ein Wein mit einer leichten Restsüße als halbtrockener Wein bezeichnet werden. Nach der europäischen Gesetzgebung darf der Restzuckergehalt höchstens 18g pro Liter betragen. Auf jeden Fall darf der Restzuckergehalt die im Wein vorhandene Säure um nicht mehr als 10g überschreiten. Beim Schaumwein sieht es anders aus, er darf zwischen 33g und 50g Restzucker vorweisen, um noch als halbtrocken bezeichnet zu werden. Das erfolgt aus dem Grund, weil die Kohlensäure den Eindruck des Geschmacks bei halbtrockenem Schaumwein mindert. In anderen Weinanbauländern gibt es die Bezeichnungen demi sec oder off dry, die jedoch andere Werte begrenzen.

Der Riesling zählt zu den Weinsorten, und wird bevorzugt als halbtrocken ausgebauter Wein angeboten. Im Vergleich mit einem runden Wein wirkt der Geschmack eines Rieslings weich und harmonisch. Das liegt daran, dass die ausgeprägten Fruchtaromen intensiver übermittelt werden, die Säure weniger dominant erscheint. Neben dem Riesling wird auch der Silvaner oder der Weißburgunder halbtrocken ausgebaut. Bei den roten Sorten ist es der Trollinger, der halbtrocken gerne nach dunklen Gartenfrüchten schmeckt. Dezentes Tannin und eine angenehme Restsüße lassen ihn vollmundig und samtig schmecken.

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