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Unsere Rebsorten

Die wichtigsten Wein-Rebsorten auf einen Blick

Jede Rebsorte besitzt ein einzigartiges Aroma und so entsteht aus jeder Rebsorte ein einzigartiger Wein. Die Welt der Rebsorten ist so komplex, dass sie sogar eine eigene Wissenschaft hat: die Rebsortenkunde oder Ampelografie.

Manche Rebsorten sind so charakteristisch, dass die daraus gewonnenen Weißwein- und Rotweinsorten unverkennbar sind, auch wenn sie aus völlig unterschiedlichen Anbaugebieten stammen. Andere Sorten nehmen intensiv den Charakter ihres Terroirs an und ergeben Weine, die sich stark voneinander unterscheiden – je nachdem, wo auf der Welt sie angebaut wurden. Wenn Sie also beispielsweise eine bestimmte Weißweinsorte aus Spanien besonders gerne trinken, heißt das nicht, dass ein italienischer Weißwein dieser Rebsorte Ihnen auch schmecken wird. Dennoch ist die Rebsorte, neben der Herkunft des Weins, ein wichtiger Anhaltspunkt für Weingenießer, an dem sie sich orientieren können.

Von der Traube zum Wein: Diese Rebsorten sind besonders beliebt

Etwa 2.500 Rebsorten sind für die Herstellung von Wein zugelassen. Doch nur die wenigsten davon haben heute in der Weinherstellung eine Bedeutung. Die wichtigsten stellen wir Ihnen hier kurz vor. Wenn Sie mehr erfahren möchten, klicken Sie auf die jeweilige Rebsorte!

Beliebte weiße Rebsorten

  • Riesling: Deutschland ist führend im Anbau dieser beliebten, traditionellen Rebsorte – der spritzige Weißwein zeichnet sich durch seine Fruchtigkeit und den hohen Säureanteil aus.
  • Sauvignon blanc: Die vielfältige französische Rebsorte aus dem Loiretal ist zu einer neuseeländischen Spezialität geworden und präsentiert sich lebhaft-intensiv.
  • Chardonnay: Der Chardonnay ist vollmundig und cremig im Geschmack, gehört zu den populärsten Weißweinsorten und ist in Weinbaugebieten auf der ganzen Welt zu Hause.
  • Grauburgunder: Der Grauburgunder oder Pinot Grigio hat viele Namen und ist ein säurearmer Weißwein mit einer herrlichen Fruchtigkeit, die ihn zum idealen Sommerwein macht.
  • Grüner Veltliner: Der vielfältige Nationalwein Österreichs ist ein Exportschlager, hat ein intensives Bouquet, ist säurebetont und schmeckt fruchtig-würzig.

Beliebte rote Rebsorten

  • Pinot Noir / Spätburgunder: Die älteste und bekannteste Rebsorte der Welt heißt Pinot Noir oder auch Spätburgunder und schmeckt sinnlich-seidig mit verführerischen Aromen von roten Beeren, Kirschen und Pflaumen.
  • Primitivo: Die Rebsorte ist der Stolz Süditaliens und überzeugt mit einem besonders geschmeidigen, würzigen Geschmack – der Primitivo ist der perfekte Wein für kalte Wintertage.
  • Cabernet Sauvignon: Aus der weltweit am meisten angebauten Rebsorte entstehen Weine mit einem unverwechselbaren Charakter, aromatisch, kräftig und körperreich im Geschmack.
  • Syrah / Shiraz: Sie gehört zu den edelsten Rebsorten und ergibt einen vollmundig, körperreichen Wein mit viel Struktur und einer Aromavielfalt von dunklen Beeren über Trüffel und Schokolade bis Menthol.
  • Tempranillo: Weine aus der Tempranillo-Rebe lassen den Genießer die Seele Spaniens spüren. Sie schmecken würzig mit einem fruchtbetonten Bouquet und samtiger Textur.

Die Farbe der Rebsorte und die Farbe des Weins

Aus roten Trauben wird Rotwein und aus weißen wird Weißwein? So einfach ist es nicht. Ob Weißwein oder Rotwein, darüber entscheidet nicht nur die Farbe der Traube. Rot- und Weißwein unterscheiden sich in der Herstellungsweise.

Weißwein: Mostgärung

Beim Weißwein werden die Trauben ausgepresst. Es entsteht Most, der zu Wein vergärt. Der Kellermeister spricht von einer Mostgärung. Macht man das mit roten Trauben, die in der Regel übrigens eher blau sind, entsteht jedoch kein Rotwein. Denn das Fruchtfleisch der meisten roten Rebsorten ist ebenfalls farblos. So entsteht bei der Mostgärung zum Beispiel der sogenannte Blanc de Noirs, ein Weißwein aus dunklen Beeren.

Rotwein: Maischengärung

Rotwein entsteht bei der Maischengärung: Die ganzen Trauben werden zerquetscht und es bildet sich eine Maische aus Saft, Fruchtfleisch, Kernen und Schalen. Da die Schalen dunkle Farbstoffe enthalten und sie bei der Gärung an die Maische abgeben, wird auch der Wein mehr oder weniger dunkel – es entsteht ein Rotwein, der erst nach der Vergärung abgepresst wird.

Roséwein: verkürzte Maischengärung

Den Roséwein sehen manche als eine Mischung zwischen Weiß- und Rotwein. Technisch gesehen ist er jedoch mehr Rot- als Weißwein: Er entsteht wie sein rotes Pendant in einer Maischengärung aus dunklen Trauben. Der Vorgang wird jedoch verkürzt, sodass weniger Farbstoffe aus den Schalen in die Flüssigkeit übergehen. Die Schalen werden entfernt und der rötliche Saft gärt weiter zu einem Roséwein.

Rebsorten im Verschnitt

Viele Rebsorten sind beliebte Verschnittpartner und gelangen als sogenannte Cuvées in die Flasche. Das sind Weine, die aus zwei oder mehr Rebsorten zusammengestellt sind. Indem der Winzer verschiedene Eigenschaften einzelner Rebsorten kombiniert, stellt er die optimale Balance für den Wein her. So kann er zum Beispiel die Fruchtigkeit einer Rebsorte mit dem Körperreichtum einer anderen vereinen. Eine der bekanntesten Cuvées ist der Champagner, der meist aus den Rebsorten Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay hergestellt wird. Ob es sich um einen sortenreinen Wein oder einen Verschnitt handelt, ist also kein Qualitätskriterium.

Auf dem Etikett französischer Weine bedeutet das Wort „Cuvée“ allerdings nicht unbedingt, dass es sich um einen Verschnitt-Wein handelt: Die französischen Winzer nennen jede Füllung von ihrem Weingut Cuvée. „Tête de Cuvée“ oder „Cuvée Prestige“ steht also für den

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